Siedlungsentwicklung

Veröffentlicht am 18.04.2017 in Allgemein

Demografie und Neubaugebiete

Wohin entwickelt sich der Immobilienmarkt?
Wie bekommen wir mehr preiswerten Wohnraum?

 

Donnerstag, 4. Mai 2017, 19 Uhr

Ort: Gaststätte Gänswasen

Gänswasen 16, 73655 Plüderhausen, beim Sportplatz

Der Geograph Stefan Flaig vom Beratungsunternehmen Ökonsult aus Stuttgart beschäftigt sich seit Jahren mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf die kommunale Siedlungsplanung. Im Rahmen des Förderprogramms "Flächen gewinnen" des Landes Baden-Württemberg hat er mehrere Modellprojekte zur Wiederbelegung von aktuellen und künftigen Leerständen im Siedlungsbestand durchgeführt. In seinem Vortrag mit anschließender Diskussion wird er anhand von neuesten Zahlen des Statistischen Landesamtes den demografischen Wandel und seine Folgen für Plüderhausen und Umgebung beleuchten und Fragen wie "Wie viel Familienwohnraum brauchen wir zukünftig?" und „Sind Neubaugebiete für preiswerten Wohnraum geeignet?“ beantworten.

Zu der gemeinsamen Veranstaltung sind alle Urbacher eingeladen. In Urbach gilt wie auch sonst im Land: Innenentwicklung vor Ausbreitung von Siedlungsflächen im Außenbereich. Bereits im Regionalplan muss mindestens 15 Jahre vorher die Entwicklung abgeschätzt werden. Auf kommunaler Ebene muss im vorbereiteten Bauleitplan dem Flächennutzungsplan der Bedarf an Wohn- und Gewerbeflächen vorhergesehen werden. Der Urbacher Flächennutzungsplan ist mehr als 25 Jahre alt und hat immer noch Reserven. Beim Flächennutzungsplan ist nach 15 Jahren eine Fortschreibung üblich. Eine Ausdehnung durch Neubaugebiete bedeutet weiteren Flächenverbrauch von in der Regel landwirtschaftlichen Flächen. Nach der Eingriffsregelung müsste ein Ausgleich stattfinden.

In den letzten 30 Jahren hat man immer wieder Phasen gehabt, wo man glaubte, man hätte eine Sättigung an Wohnflächen erreicht. Man hat damit gerechnet, daß unsere Bevölkerung schrumpft. Aber der Bevölkerungszuwachs von aussen ist stärker als erwartet.

 

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