Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Grill- und Parkplatz Kommunalpolitik Grill- und Parkplatz

Bericht Gemeinderatssitzung am 22.01.2019:

Auflösung des Grillplatzes Roter Berg
Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis als Untere Naturschutzbehörde drängt die Gemeinde, den bereits seit Jahrzehnten bestehenden und sehr beliebten Grillplatz Roter Berg aufzulösen. Der Grund hierfür liegt in der Beeinträchtigung des nahegelegenen Naturschutzgebietes „Vordere Hohbachwiesen“. Es handelt sich hierbei um „Magere Flachlandmähwiesen“, welche unter dem Schutz der europäischen Flora-Fauna-Habiat-Richtlinie stehen.
Der Grillplatz war in der Vergangenheit häufig von Vandalismus betroffen. Außerdem gab es Beschwerden hinsichtlich Müll, Lärm, unerlaubten Betretens des Naturschutzgebiets, Pflücken von Pflanzen und wildem Parken. Nachdem neben dem bereits bestehenden Grillplatz an der Rems im Rahmen der Remstal Gartenschau oberhalb der Hagsteige ein attraktiver neuer Grillplatz mit Abenteuerspielplatz entstehen wird, schlug die Gemeindeverwaltung die Auflösung des Grillplatzes Roter Berg vor. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass sich der Gemeinderat damit nicht leicht tut, weil auch manches für den Erhalt des Grillplatzes spricht, insbesondere die Beliebtheit dieses sehr schönen Plätzchens auch bei Familien und die durch die gute Erreichbarkeit stattfindende Nutzung auch durch die Atriumschule und Kindergärten.
Nach gründlicher Diskussion wurde entschieden, den Tagesordnungspunkt zu vertagen. Die Verwaltung wird im Gespräch mit dem Landratsamt klären, ob die Beseitigung des Grillplatzes nur ein Soll oder ein Muss darstellt und gleichzeitig die Möglichkeit eines alternativen Standorts prüfen. Auch die Nutzung der Fläche durch den Waldkindergarten und der Erhalt von Ökopunkten bei Auflösung des Grillplatzes soll geprüft werden.

 

Jürgen Schlotz, Polarstraße 28, 73660 Urbach

Flachlandmähwiesen Vorderer Hohbach - Grillplatz

Ein Naturschutzgebiet hat den höchsten Schutzstatus.

Natura 2000 Gebiets sind oft nur Landschaftschutzgebiete.

Sie sind jedoch im Kontext der europäischen Vernetzung zu sehen.

Der Schutzstatus des Bereiches westlich des Grillplatzes kommt vor allem daher das es sich um ein Naturschutzgebiet handelt. Naturschutzgebiete sind per Gesetz am strengsten geschützt. In den ausgewiesenen Flächen darf der Mensch nicht eingreifen. Nur behördlich zugelassene Maßnahmen sind erlaubt. Der Schutz der Natur hat oberste Priorität, die Funktion als Erholungsraum für den Menschen ist zweitrangig.  Der östliche Bereich des Flurstückes UU 3254 ist kein NSG.

Östlich des Grillplatzes ist wiederum Landschaftschutzgebiet. Auf dieser Grundlage dürfte der Grillplatz vor vielen Jahren genehmigt worden sein.

Streuobst- und Weinberggebiete zwischen Geradstetten und Waldhausen. Im Zuge einer landesweiten Nachmeldung von FFH-Gebieten wurde diese Flächen im Jahr 2005 noch um wichtige Wiesen im Bärenbachtal erweitert.

Einerseits will man den Grillplatz erhalten und anderseits die Schutzgebiete nicht beeinträchtigen.

Idee: man sollte eine Barriere zwischen Grillplatz und Wiese schaffen.

Eine Lösung wäre das Setzen einer breiten Hecke.

Der bestehende Parkplatz spricht für den Erhalt des Grillplatzes. Bei einem Ersatz müssten auch neue Parkmöglichkeiten geschaffen werden.

Veröffentlicht am 11.02.2019

 

Kommunalpolitik SPD Urbach Nominierung für die Kreistagswahl

SPD Urbach Nominierung für die Kreistagswahl

SPD wählt für den Wahlkreis 9 die KandidatInnen für die Kreistagwahl am 26.05.2019 aus.

Am Mittwoch, den 23. Januar um 19.00 Uhr fand die gemeinsame Mitgliederversammlung der SPD Ortsvereine Remshalden, Plüderhausen und Urbach, in der Gaststätte SC-Treff in Urbach, statt.

Im Rahmen dieser Veranstaltung stellen sich für Urbach folgende KandidatInnen auf:

Dagmar Boschatzke, Jürgen Schlotz und Francisco de la Fuente.

Für Plüderhausen: Klaus Kelemen, Ulrike Bildstein, Tommy Reißig und als Ersatzkandidatin Serap Schlotz.

Für Remshalden: Jana Deiß (Platz 1 der Liste), Andre Thumm, Armin Wiesner.

Insgesamt ist die Liste wieder sehr vielfältig geworden. Es sind sowohl junge wie erfahrene Vertreter dabei; mit Routine als auch neuen frischen Ideen sowie KandidatInnen mit verschiedensten Berufen und Schwerpunktthemen.

Es ist wieder eine Liste mit starken KandidatInnen, diesmal mit einem weiblichen frischen Wind an der Spitze.

Veröffentlicht am 11.02.2019

 

Kommunalpolitik Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

Nur eine umweltgebildete und naturbegeisterte Gesellschaft ist in der Lage, die richtigen Maßnahmen für eine ökologische und ökonomische Zukunftsvorsorge zu treffen. Umweltakademie

Veröffentlicht am 23.10.2018

 

Kommunalpolitik „Kernbotschaften“ – SPD-Wahlprogramm – Gemeinderatswahl 2014

„Kernbotschaften“ – SPD-Wahlprogramm – Gemeinderatswahl 2014

Unsere Gemeinde Urbach ist mehr als eine Verwaltungseinheit. Sie ist unsere Heimat. Diese wollen wir gestalten.

Unsere Gesellschaft wird bunter, weniger und älter. Diese Veränderungen sehen wir als Chance, als Herausforderung für die Zukunft.

Eine Gegenwartspolitik auf Kosten von Morgen gefährdet unseren Wohlstand, führt zu gesellschaftlichen Verwerfungen und wird die Distanz zwischen Politik und Bürgern vergrößern. Deshalb müssen wir uns jetzt um die Zukunftsthemen kümmern. Denn die nächste Generation hat die schwächste Lobby im Land.

Wir wollen eine soziale Kommune. Die gesamte Infrastruktur ist kinder- und seniorengerecht aus- und umzubauen. Damit das Miteinander von Alt und Jung gelingt, brauchen wir bezahlbaren Wohnraum für junge Familien und ein ausreichendes und familiengerechtes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen, an Schulen und Ausbildungsplätzen.


Kindergarten

Ziel ist ein gebührenfreier Kindergarten.
Übergangsweise fordern wir die Wiedereinführung der einkommensabhängigen Kindergartengebühr und ein gebührenfreies letztes Kindergartenjahr.


Schule

Die Gemeinschaftsschule in Urbach ist beschlossen und planerisch auf den Weg gebracht. Wir sind von der neuen Schulform überzeugt und unterstützen einen zielgerichteten Ausbau unserer Schulen. Die erforderlichen Fachräume sind zeitnah zu errichten um den Einstieg in die neue Schulform zu ermöglichen.
Die Atriumschule ist als zweiter Grundschulstandort langfristig zu erhalten.


Gewerbeansiedlungen

Wir befürworten die Erschließung von Gewerbeflächen für Klein- und Mittelbetriebe. Die Ansiedlung von großen Logistikzentren sehen wir kritisch und lehnen diese daher ab.


Schaffung von neuem Wohnraum

Die Erschließung von neuem Wohnraum in der Urbacher Mitte II steht an. Ein bezahlbarer Wohnraum für Jung und Alt hat oberste Priorität. Deshalb fordern wir, wie schon beim Baugebiet Urbacher Mitte I, Familien mit Kindern durch ein Baukindergeld zu unterstützen. Eine Beteiligung der Bürger bei den Planungen des Baugebiets ist sicherzustellen. Deren Anregungen müssen in die Entscheidungsfindung einfliesen. Darüber hinaus sind vorhandene Baulücken im Innenbereich vorrangig zu erschließen.


Südliche Entlastungstraße (Steinbeisstraße)

Wir befürworten den Ausbau der südlichen Entlastungsstraße zur Erschließung der Gewerbegebiete. Ein vollständiger Ausbau ist nur im Zusammenhang mit der Aufwertung und Neugestaltung der Ortsdurchfahrt und dem südlichen Ortskern anzugehen. Die Anliegen der an der Ortsdurchfahrt liegenden Geschäfte sind dabei zu berücksichtigen.
Die Busanbindung des Bahnhofs ist im Zusammenhang mit dem Ausbau der Steinbeisstraße
anzugehen.


Freizeit, Sport

Eine ausreichende Sportstättenkapazität für Schulen und Vereine ist sicherzustellen. Der eventuelle Wegfall der Espachhalle muss ausgeglichen werden. Finanziell dürfen die Vereine nicht überfordert werden, da sie einen wichtigen Standortfaktor darstellen.


Freibad

Die Sanierung unseres Freibads muss weiter vorangetrieben werden. Dabei sollte der Charakter des Freibads beibehalten und eine für unsere Gemeinde Urbach passende Lösung angestrebt werden.


Energiewende

Die dezentrale Energieversorgung wird weiter an Bedeutung gewinnen. Dieses muss sich auch im neu gegründeten Remstalwerk widerspiegeln. Die Gründung und Beteiligung unserer Gemeinde am Remstalwerk war der SPD eine Herzensangelegenheit. Wir wünschen uns daher, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Gas und Strom beim Remstalwerk beziehen. Die Gewinne kommen unserer Gemeinde sowie der lokalen Energieerzeugung zu Gute.
Der Ausbau der Windenergie, an ertragreichen Standorten in unserer näheren Umgebung, ist als Beitrag zur Energiewende erforderlich.
 

Hochwasserschutz entlang dem Urbach

Da das eingeleitete Flurbereinigungsverfahren am nördlichen Ortsrand mangels Teilnehmer nicht zum Tragen, kommt ist der weitere Hochwasserschutz entlang des Urbachs in die mittelfristige Planung aufzunehmen, um auch ohne Flurbereinigungsverfahren den Hochwasserschutz entlang des Urbachs in der Zukunft zu verbessern.

Veröffentlicht am 02.05.2014

 

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